© Sonja Hörl

Kirchturm St. Jakob - Sonja Hörl

Rosemarie Hempel

Die Geschichte der Kirche St. Jakob

Geschichte der Kirche St. Jakob Leoben

Die Kirche der sie umgebenden ersten Siedlung Leoben ist zwar 1188 erstmals urkundlich genannt, ihr Alter ist aber sicher höher.  Am 2.8.1188 wurde die „capella“ St. Jakob dem Benediktinerstift Admont einverleibt.
Im 13. Jahrhundert wurde die Stadt in die Murschleife verlegt, der pfarrliche Gottesdienst fand aber weiter in St. Jakob, außerhalb der Stadtmauern, statt.
1512 wurde das Jakobikreuz errichtet. In der Zeit der Reformation, ca. 1520, wurde fast die ganze Stadt protestantisch. Es nahmen daher die Spenden und Stiftungen stark ab. Am 22.3.1600 mußte die Leobener Bürgerschaft der neuen Lehre abschwören. Mit der Gründung des ersten obersteirischen Jesuitenkollegs hatte die katholische Restauration ihren Höhepunkt erreicht.
1690 verzichtete das Stift Admont auf St. Jakob zugunsten der Salzburger Erzdiözese und erhielt als Entschädigung Gröbming.
Durch Aufhebung des Jesuitenordens 1773 wurden die räumlichen Voraussetzungen für die spätere Pfarrverlegung geschaffen. Am 18.11.1710 wurde der Pfarrgottesdienst nach St. Xaver übertragen. Die Jakobikirche erfüllte nunmehr die Funktion einer Begräbniskirche. Immerhin wurde sie 1820 restauriert.
Im 2. Weltkrieg wurde die Kirche ein Wehrmachtsdepot. Nach Kriegsende setzte sich Stadtpfarrer Alex Schöller für die Rettung von St. Jakob ein. 1949 wurde die Generalsanierung abgeschlossen.
1950 erhielt St. Jakob einen neuen Wirkungsbereich durch Bildung einer neuen Gemeinschaft der „Katholischen Mittelschuljugend“. Leitende Kapläne waren Dr. Josef Pfandl und DDr. Karl Gemes.
1967 wurde Dr. Alois Scherübel Religionsprofessor in Leoben und verantwortlich für St. Jakob. 1968 erhielt St. Jakob eine Pastoralassistentin, Ottilie Taucher. Am 1.1. 1970 wurde St. Jakob von Bischof Weber zum Rektorat erhoben und erhielt den Status einer territorial nicht abgegrenzten Personalpfarre. 1988 wurde die Generalrestaurierung der Jakobikirche abgeschlossen. 2003 ging Dr. Scherübel in Pension. Sein Nachfolger war ein Jahr lang Mag. Harald Janser. Seit September 2004 ist Stadtpfarrer Dr. Markus J. Plöbst in Personalunion auch Rektor von St. Jakob. 2006 wurde der Eingangsbereich der Kirche umgestaltet und ein Glasportal in den Emporebögen eingebaut.
Die Jakobigemeinde feiert gemeinsam den sonntägigen Gottesdienst. Sie erhält die Kirche , den Kirchhof, das Jakobiheim,  und die Jakobihütte.
Näheres über die Kirche, das Jakobiheim und die Jakobihütte ist in der Webseite
http://www.graz-seckau.at/pfarre/leoben-st-jakob zu finden.

Text: Rosemarie Hempel
Quellen :
Günther Jontes : Die Leobener Jakobikirche 1188-1810
Matthias Wieland: Alter Boden- junges Leben
Beides entnommen dem Band „Leoben - St. Jakob“. Alter Boden - junges Leben
Streiflichter, 2. Folge, hrsg. vom Pfarrgemeinderat des Rektorates Leoben – St. Jakob, Leoben, 1983  






 



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